Packliste

Für die Aktion:

  • Feste Schuhe fürs Gelände (am besten Wanderschuhe)
  • Robuste, alte Klamotten, die dreckig werden dürfen (möglichst mit langen Ärmeln als Sonnenschutz) und zum Schutz vor Kälte, falls die Aktion über Nacht andauert (eventuell lange Unterwäsche etc.)
  • Tuch (ist für alles gut: Sonnenschutz, Kälteschutz, Verband, gegen Pfefferspray und Gas)
  • Weißer Staubschutzanzug und Staubschutzmaske (wenn verfügbar, sonst gibt es auf dem Camp auch noch welche)
  • Sonnen- und Regenschutz, -schirm (am besten mit politischer Botschaft)
  • Essen (Verpflegung und Naschereien)
  • Ausreichend Wasser (z.B. drei Liter), auch zum Augenauswaschen
  • Wieder befüllbare Wasserflaschen (wir werden in diesem Jahr nicht mehrere Tausend Flaschen kaufen, sondern versuchen Euch über Wasserkanister zu versorgen – bringt also entsprechende Behältnisse mit!)
  • Sekundenkleber
  • Ausweispapiere, falls Ihr Euch gegenüber der Polizei ausweisen wollt
  • Ein bisschen Kleingeld, falls Euch die Polizei in Gewahrsam nimmt und irgendwo weit weg vom Camp wieder gehen lässt; wir versuchen, für diesen Fall Transport-Optionen zu organisieren, aber sicher ist sicher.
  • Sonnencreme im Gepäck – am besten erst auftragen wenn Pfefferspray-Einsatz unwahrscheinlich ist
  • 1. Hilfekit für kleinere Blessuren
  • Rettungsdecke (Gold/Silberfolie) – gut bei Sonnenschein und Kälte
  • Medikamente, die ihr regelmäßig benötigt, für den Zeitraum, den Ihr in der Aktion bleiben wollt, und mögliche Zeiten bei der Polizei
  • Für den Fall, dass die Aktion länger dauert und über Nacht andauert Schlafsäcke oder Decken, die dreckig werden und kaputt gehen dürfen. Strohsäcke bekommt Ihr auf dem Camp
  • Für den Fall, dass die Aktion über Nacht dauert: Taschen- oder Stirnlampen
  • Folien / Planen als Regen- und Kälteschutz
  • Banner
  • Dekoration (möglichst ökologisch), für die Aktionsorte
  • Bücher, Kartenspiele, etc. für lange Blockaden
  • Robuste Musikinstrumente

Achtet darauf, dass Euer Gepäck trotzdem nicht zu schwer wird. Ihr müsst Euch damit zu Aktionsorten bewegen können, eventuell auch in etwas zügigerem Tempo.

Was Ihr zu Hause (oder im Camp) lassen solltet:

  • Alles, was Informationen über Euch birgt und was Ihr in der Aktion nicht unbedingt braucht (bspw. Kalender, private Telefone, Brillenpässe)
  • Alles, was als Waffe ausgelegt werden kann (ja, im Zweifel auch euer liebstes kleines Schweizer Taschenmesser)
  • Überlegt Euch, ob Ihr Schmuck tragen möchtet, der sich bei Polizei-Kontakt (zum Beispiel Räumung einer Sitzblockade) als unangenehm erweisen kann
  • Für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass die Polizei Tränengas oder Pfefferspray einsetzt, ist es besser, auf Fettcremes oder Schminke zu verzichten und keine Kontaktlinsen zu tragen.

Fürs Camp:

  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Zelt
  • Warme Kleidung (lange Unterwäsche – evtl. für Nachts)
  • Bring bitte etwas mit, das als Radio fungieren kann (Smartphone mit Radiofunktion, Funkempfänger,…) und Kopfhörer, um während mehrsprachiger Plena usw. den Dolmetscher*innen zuhören zu können.

Ein Liste fürs Wohlbefinden und mehr findet ihr hier.