Ende
Gelände
2019


Kohle stoppen. Klima schützen.

Aus Newsletter #28: Gemeinsam gegen Repression

Der Widerstand der Klimagerechtigkeitsbewegung passt nicht allen. RWE versucht, unseren Protest mit Zivilverfahren mundtot zu machen. Die Repression trifft dabei meist wenige, doch gemeint sind wir alle.

Wir stellen uns an die Seite unserer Mitstreiter*innen und unterstützen sie bei den Gerichtsprozessen. Macht mit bei der Kampagne „Kohle unten lassen statt Protest unterlassen“ und zeigt euch solidarisch.

Repression ausgesetzt sind derzeit auch die Demonstrant*innen, die während des G20 und trotz der Einschüchterung durch die Polizei auf die Straße gegangen sind und für globale Solidarität demonstriert haben. Dass nun die Gipfel-Gegner*innen pauschal als „Gewalttäter“ dargestellt werden, erfüllt uns mit Sorge. Der „Fall Fabio“ zeigt auf erschreckende Weise, wie bei den Ermittlungen gar unser Demonstrationsrecht in Frage gestellt wird. Deshalb braucht es eine kritische Gegenöffentlichkeit und solidarische Unterstützung der Betroffenen. Gemeinsam mit der Kampagne der Roten Hilfe heißt es: United we stand – wir halten zusammen!


News

Ende Gelände ruft auf zum globalen Klimastreik und Blockaden am 20.09. und den Tagen danach

15. August 2019 #AlleFürsKlima heißt #UngehorsamFürAlle! Der 20. September könnte zum Höhepunkt aller bisherigen Proteste werden: Weltweit werden Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft ihre Arbeit niederlegen, sich den Protesten der Schüler*innen anschließen und den reibungslosen Ablauf eines Alltags unterbrechen, der die Klimakatastrophe täglich befeuert. No more business as usual! Weiterlesen ...

Who shut shit down? We shut shit down!

5. Juli 2019 Das Aktionswochenende von Ende Gelände vom 19.-24. Juni 2019 war ein Wochenende der Superlative. 45 Stunden lang wurde die Kohlezufuhr zum Kraftwerk Neurath blockiert. 2.000 Aktivist*innen besetzten den Tagebau Garzweiler. Zwischen 5.000 und 6.000 Menschen trugen in einer Massenaktion Zivilen Ungehorsams den Kampf um Klimagerechtigkeit in die Orte der Zerstörung – das rheinische Braunkohlerevier. Weiterlesen ...