Ende
Gelände
2020


Kohle stoppen. Klima schützen.

  • Ab Februar 2020Proteste am Kohlekraftwerk Datteln IV
  • Rund um den 8. August 2020Ende Gelände, Rheinisches Braunkohlerevier

Solidemo für die Lausitz18

Klimaschutz ist kein Verbrechen!

Mittwoch, 6.2., 18 Uhr vor der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin (In den Ministergärten 3, Nähe S+U Potsdamer Platz)

Am Montag wurden durch Aktivist*innen von Ende Gelände Bagger in mehreren Lausitzer Braunkohletagebauen besetzt, um deutlich zu machen, dass die Ergebnisse der Kohlekommission KEINEN Konsens darstellen und es einen sofortigen Braunkohleausstieg braucht. Die brandenburgische Justiz hat jetzt entschieden, die 18 Aktivist*innen, die bisher ihre Anonymität wahren, trotz nur lächerlicher Tatvorwürfe (Hausfriedensbruch, von dem alle bisher Angeklagten bei vergleichbaren Aktionen freigesprochen wurden) bis auf Weiteres in Untersuchungshaft (!) zu stecken.

Dieses völlig unverhältnismäßige Vorgehen ist eine neue Eskalationsstufe in der staatlichen Repression gegen Klimaaktivist*innen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern und fordern die sofortige Freilassung aller Gefangenen – und den sofortigen Kohleausstieg, jetzt erst recht!

Wir gehen auf die Straße, als Klimagerechtigkeitsaktivist*innen, Betroffene von Repression, Schüler*innen und andere solidarische Menschen. Wir schließen uns zusammen und lassen uns nicht spalten!

Die Demo wird an der Landesvertretung Brandenburgs beginnen und vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am Invalidenpark enden.

Der Kampf um den Kohleausstieg hat gerade erst richtig angefangen. Er bleibt Handarbeit!

Aktive von Robin Wood Berlin, Ende Gelände Berlin und der iL Berlin-Klima-AG


News

Einladung zur „System Change“-Konferenz +++ 13.03-15.03 in Marburg

6. Februar 2020 Allein in Deutschland haben im vergangenen Jahr hunderttausende Menschen für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz demonstriert, gestreikt und blockiert. Sicherlich erzielen wir dabei Erfolge – aber es wird auch immer offensichtlicher, dass wir innerhalb der bestehenden Verhältnisse keine zufriedenstellenden Lösungen erreichen werden. Deshalb ist es höchste Zeit, die Parole “System Change not Climate Change” als Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam konkreter zu machen. Weiterlesen ...