Leitfaden zum besseren Umgang mit bedrohlichen Situationen

Nehmt unser Informationsangebot bitte schon im Vorfeld der Aktion wahr, um in kritischen Situationen schnellstmöglich reagieren zu können

Die Lausitz ist kein Ort, wo kohlekritische Menschen von allen mit offenen Armen empfangen werden – im Gegenteil, der mutige lokale Widerstand wird von aggressiven Kohlebefürworter*innen im Verbund mit einer gut vernetzten Pro-Kohle-Lobby schon jahrzehntelang bekämpft. 2016 wurden EG Aktivist*innen und Presse-Vertreter*innen zudem von organisierten Nazi-Strukturen angegriffen.

Deshalb werden wir Euch auf spezifische Gefahrenszenarien vor der Aktion informieren: Ihr findet hier unseren Leitfaden zum besseren Umgang mit bedrohlichen Situationen.

Nehmt dieses Informationsangebot bitte schon im Vorfeld der Aktion wahr, um in kritischen Situationen schnellstmöglich reagieren zu können. Sprecht darüber in Euren Bezugsgruppen und überlegt für Euch, wie ihr im Fall von verbalen und physischen Konfrontationen reagiert. Die Bezugsgruppe und die Finger sind Eure wichtigsten Schutzstrukturen, die ihr während der Aktion nicht verlassen solltet. An weiteren Vorsichtsmaßnahmen arbeiten wir mit Hochdruck in der Seekuh AG und wollen damit zu einer sicheren und empowernden Aktion beitragen.


News

++ Pressefreiheit vor Gericht ++ Energiekonzern MIBRAG will Journalisten wegen Berichterstattung über Braunkohleproteste verurteilt sehen ++ Prozess am 02.12.2022 in Borna bei Leipzig ++

30. November 2022 Am Freitag, dem 02.12.2022, steht der Leipziger Journalist Marco Bras dos Santos in Borna vor Gericht. In dem kleinen Amtsgericht bei Leipzig läuft derzeit eine Reihe von Strafprozessen wegen Braunkohleprotesten im November 2019. Bras dos Santos hatte für das Leipziger Stadtmagazin kreuzer recherchiert. Deshalb war er vor Ort, als 1.000 Aktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände die Kohlebagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain nahe Leipzig blockierten. Weiterlesen ...

++ Am Samstag: Protestaktionen in ganz Deutschland zum Erhalt des Dorfes Lützeraths ++ Klimagerechtigkeitsbewegung geschlossen gegen Kohle-Deal ++

In über 20 Städten fanden am 5. November dezentrale Protestaktionen gegen die drohende Zerstörung Lützeraths statt. Ein breites Bündnis von Fridays for Future, Ende Gelände, Lützerath Lebt und vielen lokalen Klimagruppen hatte dazu aufgerufen, sich mit den Bewohner*innen in Lützerath zu solidarisieren und eine drohende Räumung zu verhindern. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung dazu auf, die Fördermenge von klimaschädlicher Braunkohle deutlich zu reduzieren und den Erhalt Lützeraths zu sichern. Weiterlesen ...