„Solidarisch geht anders!“ Kampagne startet mit erstem Aktionstag am 8. Juni

„Raus aus der Krise – nicht zurück“ will das Kampagnenbündnis „Solidarisch geht anders!“

Logo: Solidarisch geht anders!

Angesichts der aktuellen Krisenpolitik und sich verschärfender sozialer Ungleichheit fordern 18 Organisationen der Zivilgesellschaft umfassende Maßnahmen für gerechte und ökologische Auswege aus der Corona-Krise. Das Bündnis ruft am 8. Juni zu einem ersten Aktionstag zur Patentfreiheit von Impfstoffen auf. Bis Oktober sind weitere themenübergreifende Aktionstage geplant.In einem heute veröffentlichten Aufruf schlägt das Bündnis „Solidarisch geht anders!“ konkrete Maßnahmen für die Bereiche Gesundheit, materielle Sicherheit, Sorgearbeit, gleiche Rechte für alle und Klimagerechtigkeit vor. Die Abkehr von der Gewinnorientierung in Krankenhäusern zählen ebenso dazu wie Investitionen in soziale Infrastruktur, die Umverteilung von Reichtum und globale Bewegungsfreiheit.

Als Ende Gelände sind wir Teil der Kampagne und schließen uns dem Aufruf an – mehr Infos unter www.solidarischgehtanders.de


News

++ Pressefreiheit vor Gericht ++ Energiekonzern MIBRAG will Journalisten wegen Berichterstattung über Braunkohleproteste verurteilt sehen ++ Prozess am 02.12.2022 in Borna bei Leipzig ++

30. November 2022 Am Freitag, dem 02.12.2022, steht der Leipziger Journalist Marco Bras dos Santos in Borna vor Gericht. In dem kleinen Amtsgericht bei Leipzig läuft derzeit eine Reihe von Strafprozessen wegen Braunkohleprotesten im November 2019. Bras dos Santos hatte für das Leipziger Stadtmagazin kreuzer recherchiert. Deshalb war er vor Ort, als 1.000 Aktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände die Kohlebagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain nahe Leipzig blockierten. Weiterlesen ...

++ Am Samstag: Protestaktionen in ganz Deutschland zum Erhalt des Dorfes Lützeraths ++ Klimagerechtigkeitsbewegung geschlossen gegen Kohle-Deal ++

In über 20 Städten fanden am 5. November dezentrale Protestaktionen gegen die drohende Zerstörung Lützeraths statt. Ein breites Bündnis von Fridays for Future, Ende Gelände, Lützerath Lebt und vielen lokalen Klimagruppen hatte dazu aufgerufen, sich mit den Bewohner*innen in Lützerath zu solidarisieren und eine drohende Räumung zu verhindern. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung dazu auf, die Fördermenge von klimaschädlicher Braunkohle deutlich zu reduzieren und den Erhalt Lützeraths zu sichern. Weiterlesen ...