Ende
Gelände
2020


Kohle stoppen. Klima schützen.

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  • Rund um den 8. August 2020Ende Gelände, Rheinisches Braunkohlerevier

EINLADUNG PRESSEKONFERENZ & DORFSPAZIERGANG FÜR DEN 10.11.2019

Kapitän Carola Rackete in Keyenberg + Einladung Pressekonferenz und Dorfspaziergang + 10.November 2019

Dorfspaziergang in Keyenberg mit Carola Rackete 

11:00 h Pressekonferenz am Aussichtspunkt Tagebau Garzweiler Nord (41363 Jüchen) 

11:30 Start Dorfspaziergang auf der Wiese hinter der Keyenberger Kirche (An St. Kreuz, 41812 Erkelenz)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

es ist höchste Zeit, zu handeln. Das ist das Credo von Aktivistin Carola Rackete, die im Sommer berühmt wurde, weil sie 53 Menschen aus Seenot rettete und auf der Sea-Watch 3 gegen den Willen der italienischen Regierung in einen sicheren Hafen brachte. Die Klimakrise bedroht die Menschenrechte. Am Sonntag, den 10. November 2019 wird Kapitän Carola Rackete deshalb auf Einladung des Bündnisses „Alle Dörfer Bleiben“ den vom Braunkohlebergbau bedrohten Ort Keyenberg besuchen. Der Dorfspaziergang startet um 11:30 Uhr auf der Wiese hinter der Keyenberger Kirche (St. Kreuz, 41812 Erkelenz). 

 

Davor werden in einer gemeinsamen Pressekonferenz um 11 Uhr am Aussichtspunkt Tagebau Garzweiler Nord (41363 Jüchen) Vertreter*innen von Alle Dörfer Bleiben, Menschenrecht vor Bergrecht, Ende Gelände und Carola Rackete zur aktuellen Situation der Klimabewegung Stellung beziehen und für Interviews zur Verfügung stehen.

 

Die Dorfspaziergänge sind aus den Waldspaziergängen im Hambacher Forst entstanden und führen durch die von dem Tagebau bedrohten Dörfer. Für den Kohleabbau sollen in Nordrhein-Westfalen immer noch Menschen enteignet und umgesiedelt werden. Seit Jahren wächst nicht nur die bundesweite Klimabewegung, sondern auch der Widerstand in den betroffenen Dörfern. 

 

Aktivistin Carola Rackete erklärt die Gründe ihres Besuchs in Keyenberg wie folgt: „Auf dem Mittelmeer habe ich gesehen, wie Menschen sterben, weil sie vor Krieg, Terror und Hunger, aber auch vor den Folgen der Klimakrise fliehen. Der Braunkohletagebau im Rheinland ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Solidarisch stehe ich an der Seite der Menschen, die sich hier lokal gegen die zerstörerischen Tagebaue engagieren und freue mich sie und ihren Widerstand besuchen zu können. Keine Familie darf mehr für den Abbau klimaschädlicher Braunkohle ihr Zuhause verlieren. Wir müssen sofort raus aus den fossilen Energien.“

 

Das Bündnis „Alle Dörfer Bleiben“ streitet für den Erhalt aller vom Braunkohlebergbau bedrohten Dörfer und damit für die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele.  

 

Die Gemeinschaft “Menschenrecht vor Bergrecht” ist ein Zusammenschluss von Bewohner*innen aller bedrohten Dörfer und Höfe am Tagebau Garzweiler II. Die Gemeinschaft besitzt ein Grundstück zwischen dem Tagebau und der Ortschaft Keyenberg, welches sie gegenüber RWE als unverkäuflich deklariert hat. Notfalls ist sie bereit, juristische Schritte bis vor das deutsche Verfassungsgericht zu gehen um dort klären zu lassen, ob Enteignungen für Braunkohle noch verfassungsgemäß sind.

 

Wir laden Vertreter*innen der Presse herzlich dazu ein, über den Spaziergang zu berichten. Es werden mehrere Hundert Teilnehmende erwartet. Wir möchten Sie auch bitten, den Spaziergang in Ihren Medien anzukündigen.

 


Kontakt:
AdB: David Dresen 0178/2334959
MvB: Claudia Müller-Corbach: 0151/66593515
CR: press@carolarackete.info
EG: Kathrin Henneberger: presse@ende-gelaende.org, 0152 04560800