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2019


Kohle stoppen. Klima schützen.

Zahlen und Fakten über Kohle

Hinweis: Diese Seite und die verlinkten Papiere sind von 2016 und können potentiell veraltet sein.

Diese Hintergrundpapiere von Robin Wood bieten umfangreiches Wissen über den Status Quo der Kohlekraft in der Bundesrepublik.

Den wenigsten ist bekannt: Auch im Jahr 2014 lag der Anteil der Kohle am Strommix der Bundesrepublik noch bei 43,6 Prozent. Der Großteil der verfeuerten Kohle ist Braunkohle (57 Prozent) – der mit Abstand klimaschädlichste Energieträger.

 

Kohle und Klimawandel

Das Papier „Kohle und Klimawandel“ gibt einen Überblick über den Zusammenhang von Kohleverstromung und Klimawandel und geht dabei auf Fragen ein wie:
Welchen Klima-Zielen hat sich die Bundesregierung verschrieben? Wie hat sich in der Bundesrepublik die Kohleverstromung seit 1990 entwickelt, was ist ihr Status Quo und wie steht es um ihre Zukunft?

Das PDF findet ihr hier: Kohle und Klimawandel

 

Kohle und Tagebaue

Gefördert wird Braunkohle in Tagebauen, mit erheblichen Folgen für Gesellschaft und Natur. Die Tagebaue zerstören Natur- und Kulturlandschaften und bewirken eine Vielzahl weiträumiger und oft irreversibler Folgeschäden für Natur, Gesellschaft und Klima. In der Bundesrepublik ist die Menge der Braunkohleförderung seit den 1990ern nahezu unverändert groß. 12 Braunkohle-Tagebaue sind aktuell aktiv. In ihnen werden rund 20 Prozent der weltweit geförderten Braunkohle abgebaut. 2014 waren dies 178.178.000 Tonnen.

Dieses Hintergrundpapier „Kohle und Tagebaue“ liefert Antworten auf Fragen wie:
Wie ist die Braunkohle entstanden? Wo wird sie in der Bundesrepublik gefördert und von wem? Welche Folgen haben Braunkohletagebaue für Gesellschaft und Natur? Wie steht es um den Rechtsschutz und diee Entschädigung von der von Umsiedlung Betroffenen? Und: Welche Zukunftsperspektiven gibt es für die Tagebauregionen?

Das PDF findet ihr hier: Kohle und Tagebaue

 

Kohle und Versorgungssicherheit

Im Falle eines Kohleausstiegs drohen in der Bundesrepublik regelmäßig die Lichter auszugehen, so die von der Kohlelobby verbreitete Legende. Doch für das Energiesystem ist Braunkohle zunehmend nicht mehr systemrelevant. Der wachsende Anteil an erneuerbaren Energien macht die alten Grundlastkraftwerke mehr und mehr überflüssig, denn sie sind extrem unflexibel. Notwendig sind schnellstartende und flexibel regelbare Energiequellen – beispielsweise Gaskraftwerke. In einem auf erneuerbare Energien setzenden Energiesystem kann Versorgungssicherheit nur dann gewährleistet werden, wenn der Anteil an konventionellen, unflexiblen Kraftwerken gesenkt wird.

Das Hintergrundpapier „Kohle und Versorgungssicherheit“ gibt Antworten auf Fragen wie: Warum war Kohle in der Vergangenheit ein essentieller Bestandteil des Energiesystems und warum sind Kohlekraftwerke unvereinbar mit einem Energiesystem, dass auf einen zunehmenden Anteil an erneuerbaren Energien setzt? Warum ist die Versorgungssicherheit keineswegs bedroht, wenn auf Kohlekraft verzichtet wird?

Das PDF findet ihr hier: Kohle und Versorgungssicherheit

 

Kohle und die großen Energieversorger

Die Verstromung der Kohle wird im Wesentlichen von einer Hand voll Unternehmen vorangetrieben: von EnBW, E.ON, RWE, der STEAG und – bis zum angekündigten Verkauf der Kohlesparte – von Vattenfall. Trotz der erheblichen Folgen der Kohleverstromung für Gesellschaft und Natur halten die Konzerne an der Kohleverstromung fest.

Das Hintergrundpapier „Kohle und die großen Energieversorger“ liefert Antworten auf Fragen wie:
Welche Rolle spielen die Konzerne EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall bei der Kohleverstromung in der Bundesrepublik? Welche Anteile nehmen Kohlekraftwerke in ihrem Kraftwerkspark bzw. bei ihrer Stromerzeugung ein? Wem gehören eigentlich die Konzerne? Und: Wie steht es bei den Konzernen um einen Wandel hin zu erneuerbaren Energien?

 

Das PDF findet ihr hier: Kohle und die großen Energieversorger