Massenaktion im Ruhrgebiet

Jetzt erst recht: Raus aus allen fossilen Energien!

Gaskraftwerke verhindern! Gasausstieg jetzt!
Kriegspolitik stoppen! Neokoloniale Ausbeutung beenden! Von Oben nach Unten umverteilen!

Noch mehr Gaskraftwerke? Nicht mit uns!

Nachdem die Ampelregierung Milliarden in LNG-Terminals versenkt und damit die Abhängigkeit von fossilem Gas bis 2048 in Beton gegossen hat, will Schwarz-Rot jetzt die nächsten Milliarden für fossile Infrastruktur locker machen. Dieses Mal sollen es für zehn Gigawatt Strom etwa 20 neue Gaskraftwerke werden. Dabei kommen die Einschläge der Klimakrise immer schneller und zerstörerischer und wir wissen alle längst: Gas ist ein Brandbeschleuniger der Klimakrise! Das gefrackte Flüssiggas, das in den neuen Kraftwerken verbrannt werden soll, ist sogar um ein Drittel klimaschädlicher als Kohle. Jedes einzelne Gaskraftwerk ist ein Klimaverbrechen!

Deshalb rufen wir wieder zu einer Massenaktion auf. Lasst uns den Bau von neuen Gaskraftwerken verhindern!

Gas setzt die Welt in Brand

Fossile Energien sind Kriegsenergien. Sie sind ein Zündstoff im Ukraine-Krieg, beim Überfall der USA auf Venezuela und beim Krieg von Israel und den USA gegen Iran, der die ganze Golfregion in Flammen setzt. In all diesen verbrecherischen Kriegen werden fossile Energien selbst zur Waffe, einer Waffe, mit der Kriegsverbrechen begangen werden. Pipelines werden in die Luft gesprengt, Öllager in Brand gesteckt, Raffinerien und Flüssiggasfabriken bombardiert, während die fossilen Konzerne extra Krisengewinne einstreichen und sich die Kriegskassen der Aggressoren füllen. Auch bei den Genoziden in diesen Zeiten spielen fossile Energien als Waffe eine grausame Rolle. Die Menschen in Gaza werden weiter systematisch von der Versorgung mit Elektrizität und Kochgas abgeschnitten. Wie weit die USA mit der imperialen Totalblockade der Energieversorgung in Kuba noch gehen werden, wird die Zeit zeigen.

Fossile Energie und imperiale Aufrüstung machen die Welt extrem unsicher. Lasst uns diese tödliche Kriegspolitik stoppen!

Klimagerechtigkeit geht nur global

Schon das Fördern von Gas und Öl ist pure Gewalt. Sie trifft vor allem indigene, rassifizierte und marginalisierte Menschen und den Globalen Süden. Das nennen wir neokoloniale Ausbeutung: Land wird geraubt, Wasser gestohlen, durch Fracking werden Böden von Chemikalien vergiftet und wer sich dagegen wehrt, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Und das alles nur für ein System, das einige Wenige immer reicher macht und der Mehrheit der Menschheit die Lebensgrundlagen raubt.

Das machen wir nicht mit! Unsere Solidarität kennt keine Grenzen. Wir kämpfen gemeinsam mit allen, die gegen den neokolonialen Normalzustand aufstehen.

Wir stoppen das fossile Rollback von Merz, Reiche & co

Fossile Energien sind Risikoenergien. Denn jeder Liter Benzin und jeder Kubikmeter Gas erhöhen das Risiko eines Klimakollapses. Die Gas-Strategie der Bundesregierung bringt aber noch mehr Risiken: Fossiles Gas macht abhängig von autoritären Erpresser-Regimen wie Putin oder Trump und ihrer Preistreiberei. Ginge es nach Blackrock-Merz und Gaslobby-Reiche, dann würde Klimaschutz trotzdem abgewrackt, käme ein Verbrenner Comeback, würde weiter fossil geheizt und für Strom würde noch mehr dreckiges Frackinggas verbrannt, das von Texas in den USA bis Vaca Muerta in Argentinien die Lebensgrundlagen von Menschen zerstört. Dabei gibt es längst Alternativen. Erneuerbare Energien sind sicher, sauber und günstig!

Unser Planet brennt schon! Jetzt geht es um den Kampf um jedes Zehntelgrad. Wir nehmen die Energiewende selber in die Hand.

Wir zahlen nicht für eure Klimakrise

Krass ist: Wir sollen Reiches absurde Gas-Eskalation auch noch aus unserer Tasche zahlen. Während das Geld für das 9 Euro Ticket, eine soziale Wärmewende, die Sanierung von baufälligen Schulen oder die Pflege angeblich fehlt, schiebt Reiche ihren alten Freunden bei RWE und Uniper mal eben Milliarden unserer Steuergelder für den Bau neuer Gaskraftwerke rüber und zahlt ihnen später auch noch ordentlich Geld für den Betrieb. Obendrauf kriegen wir als Mieter*innen schwindelerregend hohe Rechnungen für Strom und Heizung präsentiert. Die Fossilkonzerne feiern unterdessen ihre Krisenprofite. Das muss aufhören. Deshalb verteilen wir radikal um: Wir wollen RWE, Uniper und SEFE vergesellschaften. Jetzt!

RWE, Uniper und SEFE enteignen. Wir wollen erneuerbare Energien und eine soziale Wärmewende – sofort!

Wir haben 100 Milliarden bessere Ideen

Vom 27. bis 31. Mai 2026 wird es im Ruhrgebiet in Hamm ein großes Klimacamp geben. Denn im Ruhrgebiet sollen besonders viele neue Gaskraftwerke gebaut werden. Genau hier, wo wir mit unseren Kämpfen schon den Kohleausstieg durchgesetzt haben, wollen wir die Stärke der Klimagerechtigkeitsbewegung endlich wieder sichtbar machen. Wir wollen uns im Camp vernetzen, voneinander lernen, uns austauschen, gemeinsam kochen und essen, Spaß miteinander haben und zeigen, dass wir 100 Milliarden bessere Ideen haben, als Geld in Krieg, Waffen, Gas und neokoloniale Ausbeutung zu stecken. Wir kämpfen für eine klimagerechte Zukunft und ein gutes Leben für alle. Es wird eine Demo geben und vielfältige bunte Aktionen. Mit einer großen Aktion zivilen Ungehorsams werden wir von Ende Gelände den fossilen, kriegstreibenden und neokolonialen Verhältnissen die Stirn bieten.

Kommt dazu! Seid mit dabei! Organisiert euch! Gemeinsam machen wir das Camp und die Aktionen groß! Lasst uns der Sand im Getriebe des fossilen Kapitalismus sein.