Aktionsrahmen Israel/Palästina

Unsere Aktionen haben einen internationalistischen und palästinasolidarischen Audruck. Wir thematisieren konkret, wie Gas Gewalt weltweit anfacht. Als Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland ist besonders Palästinasolidarität ein wichtiges Thema, das in der breiteren Klimabewegung weiterhin wenig Aufmerksamkeit erfährt. Wir benennen den Genozid, das Apartheidsystem und die unfassbare Gewalt Israels gegen Palästinenser*innen und lehnen die Staatsraison, die deutsche Waffenlieferungen und Unterstützung Israels entschieden ab. Wir stehen solidarisch mit den Menschen in Palästina, Libanon, Syrien, Rojava, Sudan, Venezuela, Iran, Kuba, der Ukraine, Vaca Muerta, Texas und Allen die von Angriffskriegen, imperialer Gewalt und/oder der Förderung von Gas oder anderen Rohstoffen betroffen sind. Wir sind solidarisch mit ihrem Widerstand. Gleichzeitig wollen wir solidarisch sein mit den Betroffenen von Unterdrückung und Diskriminierung, wie (unter anderen) durch verschiedene Formen von Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Queerphobie, Klassismus, Ableismus, Sexismus, Diskriminierung von Wohnungslosen und von Armut betroffenen Menschen, sowie den Überlappungen und ganz spezifischen neuen Diskriminierungsformen, die dadurch entstehen.

Unsere Positionen der Solidarität drücken wir aus durch Banner, Sprüche und Symbole, wie Kuffiye, Melonen oder Palästina-Flaggen. Auch über den Ausdruck jüdischer oder muslimischer Identität sowie internationalistischer Solidarität, wie oben beschrieben, ist uns natürlich willkommen. Flaggen, Symbole und positive Bezüge auf die Iranische Regierung, Hamas, Al-Qassam Brigaden oder den israelischen Apartheidsstaat und das Israelische Militär haben in unserer Aktion nichts zu suchen. Bei Solidaritätsflaggen meiden wir Nationalflaggen. Solche die für Befreiungskämpfe stehen, können aber präsent sein. Sollten wir in Aktion einen Konflikt zu unserem Ausdruck haben, besprechen wir diese in den Fingern gemeinsam. Dabei spielt niemand „Ordnungsamt“, sondern wir gehen in Gespräche, denken Betroffenheiten und Machtstrukturen mit und finden so einen starken gemeinsamen Ausdruck.