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Von Räumung bedrohte Flächen in Lützerath von Aktivist*innen besetzt +++ Ende Gelände verteidigt die 1,5 Grad Grenze am Rande des Tagebaus Garzweiler II +++ Kritik an Ampel-Plänen aus der Klimabewegung +++

17. Oktober 2021 Heute, am 17.10.2021 haben Aktivist*innen von Ende Gelände eine weitere Fläche im vom Abriss bedrohten Dorf Lützerath besetzt. Am Rande des wöchentlichen Dorfspaziergangs der Initiative „Alle Dörfer BLEIBEN!“ wurde ein gelb angemalter Dreibein (Tripod) und ein Blockadeturm errichtet. Weiterlesen ...

+++ Aktionstage zu den Koalitionsverhandlungen angekündigt +++ Breites Bündnis „Gerechtigkeit Jetzt!“ ruft zu Protesten gegen Ampel- und Jamaikakoalition auf +++

10. Oktober 2021 Mit dem heutigen Start der Ampel-Sondierungen ruft ein breites Bündnis aus sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vom 20. bis 29. Oktober 2021 unter dem Motto "Gerechtigkeit Jetzt!" zu Aktionstagen während der Koalitionsverhandlungen in Berlin auf. Neben Großdemonstrationen von Fridays for Future und Solidarisch geht anders! sind auch Blockadeaktionen zivilen Ungehorsams unter dem gemeinsamen. Hashtag #IhrLasstUnsKeineWahl sowie eine Konferenz Teil der Aktionstage. Weiterlesen ...

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Das war Brunsbüttel: Der Geländeticker

 

Ungehorsam gegen Kapitalismus und für Klimagerechtigkeit weltweit!

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Artensterben, stärkere und häufigere Wetterextreme – dies sind nur einige der vielen Folgen des Klimawandels. Besonders hart trifft es diejenigen, die am wenigsten dazu beigetragen haben: schon jetzt verlieren Menschen im Globalen Süden wegen der Klimakrise ihr Zuhause. Die Klimakrise verschärft die bestehenden Ungerechtigkeiten weltweit. Dieser Weg der Zerstörung und des Leidens darf auf keinen Fall länger beschritten werden. Die Politik weigert sich diesen Weg zu verlassen, denn sie hat das Ziel: Wirtschaftswachstum um jeden Preis. Wir müssen uns eine klimagerechte Welt gemeinsam und selbst erkämpfen!

 

Das Terminal verhindern! 29.7.-2.8. in Brunsbüttel

Fossiles Gas ist genau wie Kohle ein Brandbeschleuniger der Klimakrise. Neue Gasinfrastrukturen (wie das LNG Terminal Brunsbüttel) werden zu einem Lock-In führen, der die fossile Infrastruktur in Deutschland für Jahrzehnte zementiert. Durch Fracking gewonnenes Gas sorgt schon heute für Wassermangel im Globalem Süden. Wir solidarisieren uns mit den anti-kolonialen Kämpfen dagegen und leiten mit einer ungehorsamen Massenaktion den sofortigen Gasausstieg ein.

System Change not Climate Change!

Der Kapitalismus sprengt die Grenzen des Planeten. Wie Kohle dienen auch Gas und Öl nur den Profitinteressen der fossilen Industrie und zerstören dabei Lebensgrundlagen vor allem im Globalen Süden. Wir müssen raus aus diesem zerstörerischen System, das Wirtschaftswachstum und Profite über Leben und Lebensgrundlagen stellt. Wir stellen uns diesem hier und jetzt in den Weg und kämpfen für Klimagerechtigkeit und einen sozial-ökologisch gerechten Systemwandel.

Die Klimakrise antikolonial bekämpfen!

Vom 23. bis 28. Sept. 2020 stellten wir uns im Rheinland in einer Massenaktion zivilen Ungehorsams der Zerstörung entgegen und blockierten die Kohle-Infrastruktur. Aktuell wird in Deutschland und Europa massiv auf Gasinfrastruktur umgerüstet. Daher kämpfen wir nicht mehr nur gegen Kohle, sondern blockieren dieses Jahr mit unserer Massenaktion den Ausbau von Gasinfrastruktur.

Alle Dörfer bleiben – weltweit!

Gemeinsam kämpfen wir für Klimagerechtigkeit! Wir lassen nicht zu, dass das Klima weiter aufgeheizt wird, dass Inseln im Meer versinken und weitere Dörfer für die dreckige Braunkohle abgebaggert werden.
Alle Dörfer bleiben – im Rheinland und weltweit. Für den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl! Klimagerechtigkeit bleibt Handarbeit!

Noch mehr Fossile? Nicht mit uns! Unser Versprechen gilt: wir kommen wieder, bis der letzte Bagger ruht!