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++ Am Samstag: Protestaktionen in ganz Deutschland zum Erhalt des Dorfes Lützeraths ++ Klimagerechtigkeitsbewegung geschlossen gegen Kohle-Deal ++

In über 20 Städten fanden am 5. November dezentrale Protestaktionen gegen die drohende Zerstörung Lützeraths statt. Ein breites Bündnis von Fridays for Future, Ende Gelände, Lützerath Lebt und vielen lokalen Klimagruppen hatte dazu aufgerufen, sich mit den Bewohner*innen in Lützerath zu solidarisieren und eine drohende Räumung zu verhindern. Gemeinsam fordern sie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung dazu auf, die Fördermenge von klimaschädlicher Braunkohle deutlich zu reduzieren und den Erhalt Lützeraths zu sichern. Weiterlesen ...

++ Strafprozess gegen Pressesprecherin von Ende Gelände am 28. Oktober in Borna bei Leipzig ++ Sina Reisch: „Klimagerechtigkeit ist kein Verbrechen!“ ++

26. Oktober 2022 "Während Kohlekonzerne weiter Milliardengewinne einfahren, stehen diejenigen Menschen vor Gericht, die sich für eine klimagerechte Zukunft einsetzen. Uns wird Hausfriedensbruch vorgeworfen, aber was für ein Hausfrieden soll das sein? Das Haus brennt und wir halten die fossilen Brandstifter davon ab, weiter Öl ins Feuer zu gießen." Weiterlesen ...

Newsletter #09/22

Heute haben wir Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges für euch: Die Auswertung der AG International der vergangenen Aktion bringt einen internationalem Blick auf unsere Hamburger Aktion im August. Aktuell stehend mehrere Gerichtsverfahren an gegen Aktivist*innen der Ende Gelände Aktion von 2019. Lützerath schaut in eine ungewisse Zukunft, denn die drohende Räumung scheint immer konkreter zu werden. Weiterlesen ...

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Radikaler Ungehorsam gegen Kapitalismus und für Klimagerechtigkeit weltweit!

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Artensterben, Dürren und Überschwemmungen – die Klimakatastrophe droht ganze Regionen unbewohnbar zu machen. Besonders hart trifft es die Menschen, die am wenigsten dazu beigetragen haben: Schon jetzt verlieren Menschen im Globalen Süden wegen der Klimakrise ihre Lebensgrundlage, während die Konzerne des Globalen Nordens weiter Profite machen, als gäbe es kein Morgen. Die Politik will dieses System der globalen Ungerechtigkeit, der Ausbeutung und Zerstörung aufrecht erhalten, denn der Kapitalismus muss wachsen – um jeden Preis. Eine klimagerechte Welt müssen wir selbst erkämpfen, gemeinsam und solidarisch!

Deshalb: Kommt vom 09. bis 15. August 2022 in den Großraum Hamburg zu Klimacamp und Aktionswoche gegen ein fossiles Rollback und den Ausbau fossiler Gasinfrastruktur!

Mit der Lüge vom sauberen Gas aufräumen

Die Wissenschaft sagt klarer als je zuvor: Wir müssen jetzt handeln oder wir verfehlen das 1,5 Grad Ziel. Doch der fossile Kapitalismus ist unfähig eine radikale Kehrtwende zu vollziehen. Deshalb müssen wir den Ausstieg aus allen Fossilen selbst in die Hand nehmen. Gas ist ein Brandbeschleuniger der Klimakrise. Gas ist Kriegsenergie. Gas ist koloniale Gewalt. Unsere Antwort ist Widerstand! In Hamburg werden wir vom 9. bis zum 15.08. mit der Lüge vom sauberen Gas aufräumen, die kolonialen Kontinuitäten sichtbar machen und den Systemwechsel einleiten.

Gas Exit statt Gas Lock-In
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Fossiles Gas ist wie Kohle ein Brandbeschleuniger der Klimakrise. Wir müssen sofort raus aus allen fossilen Energien. Doch die Bundesregierung schließt zwielichtige Langzeitverträge für den Import von klimaschädlichem Flüssiggas und will die Küste mit neuen LNG-Terminals zupflastern. Bis 2043 soll dort auch Fracking Gas angeliefert werden, das für extreme Umweltzerstörung, Ausbeutung und Vertreibung steht. Wir müssen jetzt handeln, um den Gas Lock-In zu verhindern. Wir sind das Investitionsrisiko für LNG. Gas Exit jetzt, raus aus LNG und aus allen fossilen Energien.

System Change not Climate Change!

Der Kapitalismus sprengt die Grenzen des Planeten. Wie Kohle dienen auch Gas und Öl nur den Profitinteressen der fossilen Industrie und zerstören dabei Lebensgrundlagen vor allem im Globalen Süden. Wir müssen raus aus diesem zerstörerischen System, das Wirtschaftswachstum und Profite über Leben und Lebensgrundlagen stellt. Wir stellen uns diesem hier und jetzt in den Weg und kämpfen für Klimagerechtigkeit und einen sozial-ökologisch gerechten Systemwandel.

Alle Dörfer bleiben – weltweit!

Gemeinsam kämpfen wir für Klimagerechtigkeit! Wir lassen nicht zu, dass das Klima weiter aufgeheizt wird, dass Inseln im Meer versinken und weitere Dörfer für die dreckige Braunkohle abgebaggert werden.
Alle Dörfer bleiben – im Rheinland und weltweit. Für den sofortigen Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl! Klimagerechtigkeit bleibt Handarbeit!

Noch mehr Fossile? Nicht mit uns! Unser Versprechen gilt: wir kommen wieder, bis der letzte Bagger ruht!